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04.08.2013 erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2013: 3 Zinnen, Tag 7

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Heute ist unsere letzte Etappe, zum Ziel am Misurinsee. Der Anfangs zur Faneshütte ist knackig, aber fahrbar. Die Abfahrt ist nicht ohne, aber ging noch. Sahen einen super schönen Wasserfall, war ungeplant.
Weiter ging es über abgelegene Radwege und Straße zum Hotel Nähe Misurinsee.


Tagesbericht:

Unser Zimmer war auf der Bergseite, kein Auto war zu hören. Ein wahrer Genuß. Es fällt mir immer schwerer morgens aufzustehen, Körper ist langsam im Urlaubsmodus.
Gegen 9:15 Uhr sind wir los, gleich ein knackiger Anstieg. Pederü ließen wir hinter uns, sahen, wie es kleiner wurde.
Es kam eine höhere Ebene, leichter zu fahren, es kam auch ein kleiner See. Wanderer meinten, wir hätten 2/3 der Höhe geschafft. Nochmals ein starker Anstieg, dann kam eine kleine Bank. Gute Pausengelegenheit auf dem breiten Weg. Es kamen weitere Biker von Pederü, die dort ebenfalls übernachteten. Es ging weiter bis zur Faneshütte, war gegen 11 Uhr. Sehr früh, also nur Trinkpause und Bilder machen. Traumhafte Landschaft, aber anders als in den letzten Tagen. Waren wohl nun in den Dolomiten angelangt.
Bis zur Faneshütte konnte ich bis auf ca 50 m, alles fahren. Mußte einmal kurz wegen Geröll schieben, ansonsten die stärkste Übersetzung, die das 34er Ritzel hergab.
Dann ging noch bis zum Gipfelkreuz, der Schotter wurde noch schwerer, konnte nach 100 m nur noch schieben. War aber nicht mehr weit, wurden durch eine schöne Aussicht belohnt.
Die Abfahrt war ebenfalls auf breiten Wegen, vielfach aber grob geschottert. Konnte meistens fahren, hatte nur wenig sicherheitshalber schieben müssen. Es kamen auch einige aufwärts, schoben oder trugen ihr Bike auf den Schultern.
Wir vernichteten Höhenmeter um Höhenmeter. Dann trafen wir wieder unsere 3 Biker aus Bonn/Hamburg, was für ein Zufall. Das 3. Mal. Diese kamen uns aber entgegen, machten hier eine Rundtour, mußten wieder nach Bruneck zurück.
Bei der weiteren Abfahrt vielen uns Kletterer auf. Gingen einen Felsweg entlang, ließen die Räder mal stehen, Neugier. Wow, ein super Wasserfall, unter dem man sogar durchgehen konnte. Traumhaft. Andreas kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Der Weg war ansonsten immer besser geworden, kamen im Tal an. Dort war ein Kiosk, völlig überlaufen, aber wohl die einzige Einkehr für den Mittag. Wir ergriffen die Möglichkeit für eine Art Steak mit Polente, bzw. Sandwich.
Nun mußten wir auf die Landstraße und erstmal wieder Höhenmeter erarbeiten.
Bei Ospitale sollten wir wieder einen Berg hoch, sahen aber daß es Misurin auf der Straße nicht mehr weit sein sollte. Wir nahmen wegen der Hitze, ca. 36 Grad, diese Alternative, fanden sogar einen seitlichen guten geschotterten Radweg. Dort war viel Radverkehr, in alle Richtungen. Auf einmal kam eine junge Frau mit Radlerhose und Bikini. Was für eine Motivation. Warum waren Andreas und Thomas auf einmal nicht mehr zu sehen?
Wir kamen wieder auf Südtiroler Gebiet, wieder ein schöner Seitenweg, abwärts und abgelegen.
Bei Schluderbach ging es auf die Straße, 10 bis 12 Prozent Steigung. Leider viel Autoverkehr und Gummiärsche auf heulenden Rasenmähern, die rücksichtslos und gefährlich überholen.
Gegen 16 Uhr waren wir am Hotel, genau an der Kreuzung zu den 3 Zinnen. Dort sahen wir viele Dutzende Wohnwägen, viel Autoverkehr und die v. g. Gummiärsche.
Zimmer gecheckt, Rucksack im Zimmer gelassen und nochmals eine Runde um den See. Dachten wir. Es kamen dickste Regenwolken. Wir warteten ab, rollten zum See, aber es kamen erste Tropfen. Zurück, Regen braucht man nicht. Abgewartet. Dann kamen doch 2 heftigere Schauer, gute Duschgelegenheit.
Andreas ist nach dem Duschen gegen 17:45 Uhr nochmals um den See gefahren, wir machen das morgen.
Das Abendessen wurde zu einer kleinen Herausforderung, die Karte in ital., bekamen es teilweise in deutsch und englisch übersetzt. Es war dann ok, nur das Kotelett bestand mehr aus Knochen, als sonstigem.
Fast den ganzen Abend regnete es, gegen 21 Uhr kam sogar ein Unwetter mit Blitz und Donner auf. Egal, denn wir waren im Trockenen.

Wetter: tagsüber immer Sonne, kleine weiße Wölkchen. Am Hotel dann kurzer Schauer und Gewitter.

Strecke 43 km, 3:53 h, 1212 hm




Bildergalerie

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