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03.08.2013 erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2013: 3 Zinnen, Tag 6

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Heute war die Strecke wegen der letzten schweren Tage, etwas kürzer und leichter gestaltet, war quasi unser Pausentag. Es ging nach Pederü, ein leichter stetiger Anstieg. Wir wollten eine Hauptstraße über den seitlichen Berg umgehen, fanden aber den Weg nicht. Die Landstraße ging durch viele Tunnels, wir konnten aber außerhalb fahren, somit war es ein angenehmes Fahren.


Tagesbericht:

Das war eine recht laute Nacht an der Landstraße. Das Hotel ist nur ca. 20 m von der viel befahrenen Straße entfernt.
7:30 Frühstück. Aber pünktlich, vorher gab es nichts, verschlossen. Buffettschlacht. WIR waren aber vorne.
Nach dem Bezahlen ging es um 9:15 Uhr los, weil wir nochmals über die Rezeption nach einem Radhändler fragten, leider vergeblich. Es ging wieder auf den gestrigen abgelegenen Weg, ging gleich aufwärts auf einem Wiesenweg bis zum Radweg. Wir bogen ab nach Ehrenburg. Dort sahen wir eine sehr schöne Burg/Schloß.
Bei Montal wollten wir die Landstraße meiden, ab der geplante Weg war nicht vorhanden. So mußten wir der Landstraße folgen, hatten aber Glück, denn die vielen Tunnel konnten über die alten abgesperrten Wege umgangen werden. Angenehm für uns, aber auch für die Autofahrer. An der 2. Tunnelumgehung wurde es schwierig. Große Felsen versperrten den Weg, klettern und Rad tragen war angesagt. Kaum hatten wir dieses Hindernis geschafft, mußten wir schon das nächste Problem lösen. Holzfäller hatten Baumstämme auf den Weg gelegt. Sah unpassierbar aus. Umweg? Erstmal schauen. Seitlich kamen wir vorbei, Rad heben. Aufpassen. Die Holzfäller sahen uns dann, kurz erklärt, wir wollten die Tunnel umgehen. Auch das schafften wir.
Bei Longega ging es von der Landstraße ins Fanes Tal. Nun ging es stetig aufwärts, leider immer wieder Autos. Dafür wurde die Landschaft nach und nach schöner.
Es kam eine kleine Touristenortschaft mit Fahrradverleih. Dort fanden wir Bremsbeläge für mein Rad, sehr gut. Hatte ein ständiges Rasseln. Bremsen funktionierten zwar noch, aber wer weiß, was hätte folgen können. Warum haste keine Beläge mitgenommen, fragen sich nun alle. Hatte ich, aber mein Händler gab mir falsche mit, bzw. keine Ahnung, wie rein müssen, sahen ganz anders aus. Weiter, kein rasseln mehr. Beruhigend.
Am Lago die Creta machten wir Rast, die Sprache war fast nur noch italienisch. Das war der Anfang vom Fanes Park, ein Naturschutzgebiet. Waren früh, ca. 13 Uhr.
Als wir wieder losfuhren, kamen 3 MTB Fahrer, die wir bereits kannten: Die 2 Bonner und 1 Hamburger. Die hatten auch einiges hinter sich. Einer rammte ein Gatter, der Rahmen brach. Bei Bruneck konnte er sich ein Leihrad besorgen, immerhin keine größeren Verletzungen. Tja, Helmut hätte das lieber so machen sollen.
Der Weg nach Pederü blieb geterrt, aber ein stetiger Anstieg. Das Tal wurde enger, kaum noch Autos.
Kurz nach 14 Uhr waren wir in Pederü. Das Ende vom flachen Tal. Danach geht es nur noch auf Schotterwegen weiter, für uns aber erst morgen.
Wir checken ein, EZ gibt es keine. Die DZ sind nach hinten, scheint ruhig zu sein.
Jetzt ist erstmal Ruhe angesagt, im Zimmer. Draussen sind es 36 Grad. Nach wenigen Minuten sind wir geflüchtet.
Ein Nickerchen am Mittag tat wirklich gut, schön daß wir mal eine kürzere Strecke hatten.
Das Abendessen, ab 18 Uhr, begannen wir draußen, mußten aber wegen dem längeren Regenschauer nach drinnen flüchten.
Gegen 20:30 Uhr war Andreas noch nicht ausgelastet und machte nochmals einige hm hoch.

Wetter: nur Sonne, bis 36 Grad

Strecke 33 km, 2:42 h, 968 hm




Bildergalerie

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