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29.07.2013 erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2013: 3 Zinnen, Tag 1

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Es ist geschafft, endlich kann es losgehen. Die Anreise erfolgt morgens mit dem Auto nach Lenggries, von dort geht es über das Plumpsjoch nach Schwaz, zur ersten Übernachtung.
Die ersten Höhenmeter klingen nicht sehr viel, müssen aber erstmal bewältigt werden. Vor allem ein Trail am Ende machte zu schaffen und dann ein Sturz von Helmut.


Tagesbericht:

Andreas holte mich ab und es ging um 6:45 Uhr los nach Großostheim, dort wurden Thomas und Helmut abgeholt.
Tja, leider mußten wir nochmals kurz zurück, denn Helmut hatte seine Schuhe vergessen. Auf der Fahrt nach Lenggries war das unser RunningGag, dachten es wäre auch der für den Rest der Tour.

Die Fahrt mit dem Auto verlief soweit reibungslos. Gegen 12:45 Uhr waren wir in Lenggries. Parkplatz gesucht, dauerte etwas. Auch das Auspacken der Räder und teilweise Umpacken der Rucksäcke kostete Zeit. So kamen wir erst gegen 13:40 Uhr los.
Immerhin hatten wir noch 26 Grad, anfangs auch Sonnenschein. Der Anfang verlief auf Radwegen, war alles trocken. Nach ca. 25 km begann es leicht zu nieseln. Bis Hinteriß wurden wir sogar richtig naß. Der Aufstieg zum Plumsjoch war leicht geröllig, aber befahrbar. Die nun noch ca. 600hm zogen sich bis zum Joch, so waren wir erst gegen 17:30 Nähe Plumsjochjütte, zu spät für eine Einkehr.
Nun kam eine lange steile Abfahrt, sollte aber befahrbar sein. Leider stürzte Helmut schwer, hatte Schürfwunden am Bein und Probleme mit dem Arm. Wir schauten es uns an, fahren ging nicht mehr. Sein Arm wurde verbunden, er konnte aber gehen. Wir schoben sein Rad den Berg runter, Andreas fuhr vor, um ein Taxi zu besorgen. Das klappte dann auch zeitlich gut. Wir fuhren dann zu Dritt weiter bis zum Hotel, bei teilweise heftigem Regen, am Anfang der Abfahrt auch sehr kalt.
Ab dem Achensee ging es ebenertig weiter, so mußte man Strampeln und bekam innere Wärme. Wir kamen auf einen Trail, wollten das eigentlich nicht, der Unfall war noch im Kopf. Mußten aber durch.
Es wurde langsam duster und spät, hatte selber nur Rücklicht, wer dachte an so eine späte Fahrt ? Am Hotel waren wir erst so 20:45, so spät kam ich noch nie an.
Helmut war schon da und so waren die Zimmer gesichert. Schnell wurde noch ein Abendessen (einfaches Schnitzel mit Pommes; wir waren glücklich darüber) ausgehandelt, da die Küche um 21 Uhr schloß, wir noch vorher duschen wollten. Das war aber alles kein Problem, bekamen Abendessen, Wäscheservice wurde ohne Anmerkung übernommen.
Helmut konnte beim Essen vom sog. Haarriß erzählen, wie er zurückfahren möchte. Wir einigten uns, daß die Tour zu Dritt weitergeht.

Vier kleine Negerlein....

Wetter: anfangs trocken, nach 25 km starker Regen. Später nochmals viel Regen.

Strecke 81 km, 5:36 h, 1290 hm




Bildergalerie

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