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25.07.2014 erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2014: Ortler-Umrundung, Tag 8

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Bald haben wir die Umrundung des Ortlers abgeschlossen.
Diesmal wird es ein Traumtag: Wetter super gut und die Aussichten grandios. Die Wege sind soweit auch in Ordnung, Schiebepassagen sind soweit gut zu bewältigen ...

Hier der Bericht:


Wetter: nahezu den ganzen Tag Sonnenschein, ca. 15-20 Grad, weil in der Höhe.

Distanzen Tacho: kaputt

Distanzen GPS: 38 km, 2098 hm, 5:44 h

Bericht:
Große Jungs sind eigentlich wie kleine Jungs. Man kann sagen was man will, keiner hört richtig zu.
Statt 7:30 Uhr beim Frühstück, waren manche erst kurz nach 7:45 Uhr da. Statt 8:45 Uhr mit den Koffern am Auto, waren die fast alle erst um 9 Uhr da, statt 9 Uhr starten, war es erst 9:20 Uhr ...
Das Frühstück war reichhaltig, ein Ei gab es nicht, nicht so schön wie tags davor, aber es gab schon einiges.
Wir packten uns auch etwas ein, belegte Brötchen, Kuchen, etc.

In Bormio mußten wir kurz auf die Hauptstraße, kleiner Anstieg. Dann ging es auf einem doch etwas befahrenen Seitenweg nach Premadio. Dort kamen wir auf erste Kehren aufwärts. Der Weg war gut zu befahren, Teerweg, Straße. Wir trafen noch andere Ortler-Umrunder, die Martin tags dafor in Pezzo kennengelernt hatte.
Nördlich von Valdidentro hatten wir nochmals eine Masse von Kehren, ca. 18 Stück müssten es gewesen sein. Die Kehren verlängerten die Strecke, allerdings kam man damit gut vorwärts, die Steigung war nicht zu steil. Der Autoverkehr hielt sich auch in Grenzen. Oben auf 1934 m waren 2 alte Wachtürme, Torri di Freaele. Wir hatten eine schöne Aussicht, grandios.
Nun kamen 2 kleine Seen. Beim großen Lago di Cancano fuhren wir über die Staumauer. Nun kam erneut ein kleiner Anstieg, auf breiten Schotterwegen. Als wir feststellten, wieviel Kehren wir zum Pedenolo haben, machten wir eine Rast an einem schönen Picknick-Platz und aßen unsere mitgeschleppten Brötchen, Kuchen, Wurst, etc. Machte richtig Spaß.
So, nun ging es weiter, sahen andere MTB-Fahrer die Kehren runterfahren. Das machte uns Mut, daß wir doch diesen Weg hochfahren. Die ersten hunderte Meter waren noch fahrbar, dann mußten wir immer mehr schieben. Erst bei ca. 2500 m konnten wir wieder fahren. Wir trafen unterwegs mehrere Dutzende andere MTB-Faher, die alle runterfuhren. Wenige andere schoben auch hoch.
Oben war die Aussicht genial. Wir waren begeistert.
Wir mußten aber weiter auf 2750 m hoch, dachten das wäre es, aber dann ging es wieder abwärts, auf guten Trails und nochmals auf 2750 m. So hatten wir 200 hm einfach so mal nebenbei gemacht.
Bei Punta di Rims hatten wir diese 2750 m erreicht und wir sahen div. alte Stellungen der Italiener aus dem 1. Weltkrieg. Dort sammelten sich auf einmal viele MTB-Faher, aus beiden Richtungen.
Nun kam ein langer Trail bis zum Umbrailpass. Dort fanden wir doch noch ein kleines Lokal und machten eine Rast.
Wir hatten unterwegs andere MTB-Fahrer bezügl. der Weiterfahrt gefragt, die auch die Auffahrt von hier auf der Straße empfahlen, da es ansonsten enorm viel Kraft kosten würde, die man aber hier kaum noch haben dürfte.
So fuhren wir dann die ca. 3,5 km kurbelnd nach oben.
Gegen 18 Uhr waren wir nun am Stifser Joch. Ein richtiger Touristenplatz, es gab dutzende Trikots. Torsten und Martin deckten sich mit einer Erinnerung ein.
Thomas und Helmut verputzten eine Bratwurst mit Sauerkraut.
Es ging nochmal einige hundert Meter hoch zum Hotel Tibet. Sehr originell. Das Zimmer ist quasi in einem runden Turm, entsprechend klein sind diese. Man muß quasi rückwärts ins Zimmer gehen. Interessant, 3 Betten im Zimmer, davon 1 Hochbett.
Das Essen gegen 19:30 Uhr ist gut, es gab Nudeln als Vorspeise, Salatbuffett, Kotelett mit Kartoffeln und als Nachtisch Merenga.
Um 20:15 Uhr kam der Nebel, wir konnten richtig zuschauen, wie der Paß und die Serpentinen nicht mehr sichtbar waren.




Bildergalerie

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