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19.07.2014 22:00erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2014: Ortler-Umrundung, Tag 2

Alpencross 2014: Madritschjoch

Heute ist der 2. Tag unserer Tour. Vermutlich wird es das Highlight der Tour, es geht auf über 3100 m hoch, so hoch war noch keiner von uns jemals mit dem Rad gewesen.
Hier der Tagesbericht.


Wetter: anfangs warm, ca. 20 Grad. Auf dem Madrischjoch auch diese Temperatur. In Naturs am Nachmittag ca. 32-34 Grad.

Distanzen GPS:
53 km, 754 hm, 4:52 h

Bericht: Nach dem sehr leckeren und umfangreichen Frühstücksbuffett, konnten wir schon um 9 Uhr losfahren. Es ging erstmal ca. 1,5 km durch Sulden, stetig leicht mit 3-4 % ansteigend, zur Seilbahn. Diese nahmen wir, kostete uns jeweils 13 Euro.
Als wir dann ca. 700 hm (von 1900 m auf 2600 m) uns erspart hatten, schön die Seilbahn hochfuhren, fiel Helmut auf, er hatte seinen Rucksack vergessen. Er hatte nur das kurze Shirt an. Tja, wir hatten etwas zum Lästern für den ganzen Tag. Sein Glück war, daß die Seilbahnangestellten sich anfunken konnten, so wurde der Rucksack mit der nächsten Bahn hochgeschickt, wir hatten nur eine Verzögerung von ca. 15-20 min.
Wir fuhren nun endlich los, der Weg war breit geschottert, gelegentlich fuhr dort mal ein Auto. Allerdings fuhren wir nur ca. 50 hm, dann mußten wir schieben. Bei ca. 2820 m Höhe war der gute Weg vorbei, wir mußten quer durch den Schnee die Räder schieben oder tragen. Torsten trug es auf dem Rücksack auf der Schulter, sehr gut gemacht.
Fahren war nicht möglich, Martin versuchte es, nach wenigen cm blieb er schon stecken. So folgten wir anderen Wanderern nach oben.
Mancher Orts war mal eine schneefreie Stelle, dort ging das schieben relativ gut. Kurz vor dem Joch kam nochmals ein Schneefeld, war sehr schwer. Der letzte Anstieg war nochmals sehr steil.
Ein Jubelschrei erfolgte fast von jedem, als wir das Madritschjoch endlich bei 3123 m erreicht hatten. Ich denke, eine Rekordhöhe von jedem von uns.
Die bereits anwesenden Wanderer, die uns teilweise wegen fehlender Räder, uns überholt hatten, bestaunten unsere Leistung, manche fanden es verrückt, egal.
Wir genossen die Aussicht, mußten nur ein Windjäckchen anziehen. Es war ansonsten sehr angenehm dort oben.
Nun kam der Abstieg. Nach wenigen Steinemetern kamen wieder mehrere Schneefelder. Es ging einfacher, wir mußten das Rad nicht mehr schieben, dann ging quasi von alleine. Mußten uns nur selber bremsen. Teilweise konnten wir sogar auf den Schuhen wie auf Skiern rutschen. Da kam man sogar sehr gut schnell voran, allerdings mußte man aufpassen, daß man die Kontrolle nicht verlor.
Endlich wurde der Weg schneefrei, es kam ein halbflowiger Wanderweg/Trail. Andreas und Torsten rasten regelrecht voraus, Martin fuhr etwas langsamer hinterher. Thomas und Helmut folgten.
Es kamen zwar immer wieder kleine Schiebepassagen, aber nur wenige Meter.
Ein kleiner Bach wurde locker überquert, keine Pannen, keine Stürze, kein Wasserfall.
Der Weg war gut und es konnte immer weiter gefahren werden.
So ging es bis zur Zufallshütte, natürlich mit imemr kleinen Schiebepassagen, aber im Grunde nicht sehr schlimm.
Endlich geschafft, wir waren bei ca. 2300 m. Dort gab es Leckereien: Kaiserschmarn, div. Suppen mit Wurst. Der Weg dorthin war für viele aus unserem Zieltag wohl leicht erreichbar, denn viele Kleinstkinder waren auch da.
Nach der Rast ging es abwärts, nicht den Hauptweg der Wanderer, sondern ein leicht verblockter Seitenweg bis zu einem recht verfallenen alten Hotel.
Nun kam die lange Abfahrt an der Straße entlang. Wir konnten endlich viele km überwinden. Der Zufrittsee wurde rechtsseitig, also südost umfahren, sehr schöner Wanderweg. Wir genossen auch die Sicht auf den Stausee. An der Staumauer ging es weiter, wieder etwas Straße. Aber dann kam ein sehr schöner Schotterweg, parallel zur Straße, aber immer wieder kleine nette Trails.
So eliminierten wir Höhenmeter um Höhenmeter.
Bei Morter kamen wir ins Tal, es ging auch gleich durch die Obstplantagen. Der Weg war sehr gut, aber relativ schmal, quasi kaum ein Auto. So ging es gut zu fahren, lediglich die Temperaturen waren bei ca. 32-35 Grad. Das machte uns nun sehr zuschaffen.
Wir waren um 16:33 Uhr am Hotel, begrüßten Renate und Scotty. Aber so früh war nix, also ging es nochmals um die Ecke zum Dorfcafe mit leckerem Eis: Spaghetti-Eis, Bananensplit und gemischtes Eis, natürlich jeder noch sein Lieblingsgetränk.
Das Hotel bot uns gewisse Annehmlichkeiten: Liegen auf der Wiese und ein schönes Hallenbad. Das nutzten wir natürlich aus, alles schön vor dem Abendessen gegen 19:15 Uhr.





Bildergalerie

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