Alpencross 2016: Etappe 2 Kirchberg - Krimml

Der gestrige Tag hatte doch seinen Tribut gefordert, d. h. wir waren doch alle recht müde und hatten aber alle gut schlafen können: Es war nicht zu heiß.
Der Wecker klingelte um 7 Uhr, um 7:30 Uhr waren wir beim umfangreichen Frühstück mit Ei, Wurst, Marmelade, Brötchen, Kuchen, Müsli, Kaffee, Kaba, etc.
Tja, um 8 Uhr kam ein kleiner Schauer, trübte etwas die Stimmung. Wir packten trotzdem, denn um 9 Uhr sollte es losgehen. Es klappte auch, der Regen hörte auf, dafür montierten wir die Schutzbleche.

Thomas blieb zurück und nutzte den Shuttle-Service. Er hatte Magenprobleme und war bereits gestern nicht sehr fit gewesen.

Die Tour verlief anfangs über schöne abgelegene Wege am Ende von Kirchberg entlang. Bei Usterberg querten wir die Straße. Wegen leichtem Niesel, zogen wir den Regenschutz auf die Rucksäcke auf, ich zog meine Weste an.

Wir sahen auch andere MTB-Gruppen, jeweils 4er-Gruppen, so wie wir heute auch.
Bei Aschau erreichten wir eine Mix-Gruppe, aus einem Helmut, Manfred, Barbara und Steffi, die eine 2-Tages-Tour machten. Diese machten eine Runde um den Rettenstein, die Übernachtung wäre auf dem Wildkogel. Das Ziel hatten wir auch, aber weiter bis Krimml.
Der Anstieg vor dem Roßgruberkogel (-Joch ?) war stetig, aber im allgemeinen gut befahrbar. Gegen 10:30 Uhr kam wieder Nieselregen, wir fanden eine Hütte und konnten uns unterstellen, weil der Regen stärker wurde. Nach ca. 20 min war der Regenguß vorüber und wir fuhren weiter. Die andere Gruppe wartete noch länger, wir sahen diese dann heute nicht mehr.
Nun kam ein schwere Passage, etwas leicht verblockt und Wiese, bei Nässe etwas schwerer. Ich schon mal etwas mehr. Bei ca. 1400/1500 m schoben alle, war im Grunde ein Downhill-Weg, den wir aufwärts fuhren.
Ober bei 1700 m war der Weg aber wieder gut gewesen.
Nun kam die Abfahrt auf breiten Wegen. Für Helmut und mir war das ideal, für Andreas und Torsten allerdings keine Herausforderung und eher enttäuschend.

Im Mühlbachtal hatten wir dann runde 850 hm schon geschafft. Wir sahen eine Einkehrmöglichkeit, die aber durch Fußballer belagert war, die schon stark dem Alkohohl gefrönt hatten. So hörte sich das zumindest an. Das taten wir uns nicht an, wir fuhren weiter. Nun kam der Anstieg zum Wildkogel. Wir sahen eine leere Hütte, nahmen die Außenterasse in Beschlag und gönnten uns eine Pause. So richtig Hunger hatte eh keiner, nur die mitgenommen Brötchen und Riegel wurden verputzt.
Der Rest war eine reine Kurbelei auf guten Schotterwegen nach oben. Es ging bis ca. 2120 m, zur Wildkogelalm. Wir mußte rund 20 hm runter, aber von weitem sah diese geschlossen aus. Kurz vorher war noch eine andere Alm am Abzweig, an der Seilbahn. Dort war mehr "Leben", also fuhren wir dorthin zurück. Die Aussicht von der dortigen Terasse war grandios. Viele neue Berge, mit einem Zuckerhut oben drauf. Leider auch einige Wolken, so daß nicht alles zu sehen war. Der Blick ins Tal war auch toll.
In der großen Alm, gab es für uns Kaiserschmarn und Gernknödel. Wir zogen uns aber vorher um, waren naßgeschwitzt und auch äußerlich leicht durchnäßt.
Wir nahmen abwärts den geplanten Wildkogeltrail. Das war ein etwas breiterer Schotterweg, sogar gut zu fahren. Wir hatten, soweit dabei, unsere Protektoren dabei und zogen diese an, ich ebenfalls.

Andreas wollte nochmals mit der Seilbahn hoch, daher fuhr er vor und wir trennten uns. Helmut und ich, fuhren teilweise eine geschotterte Ausweichpiste, sahen dort den 9-Knights-Trail. Hammerhart, verdammt schwer. Für uns: niemals.
Dann sahen wir gerade 2 Extremdownhiller dort runterkommen, hatten das auch gleich gefilmt. Super Gelegenheit.
Wir fuhren weiter.
Bei Höhenneukirchen fanden wir Torsten. Bei ihm war auch Thomas, der von Krimml aus dort hinfuhr. Somit hatten wir wieder eine 4er-Mannschaft für den Tag. Es ging abwärts nach Neukirchen. Wir waren gegen 16 Uhr dort, also noch viel Zeit. Wir genossen in einem Eiscafe eine kleine Pause, schön.
Nun ging es relativ eben weiter bis Krimml, erstmal nur kleinere Steigungen.
Von Vorderkrimml bis Krimml mußten wir leider auf der Straße fahren und nochmals rund 200 hm bewältigen. Auch das schafften wir und waren gegen 17:25 Uhr am Hotel. Thomas war schon dort, daher war das Einlagern der Räder schnell gemacht.
Zimmer bezogen und geduscht. Die Zimmer innen alle sehr schön neu, das Bad top. Ich selber habe sogar einen Balkon und nutze den gleich mal aus.
Wäscheservice gibt es ebenfalls, dto. auch Internet. Was wollen wir mehr ?
Achja, weniger Gebimmel der Kirchturmglocken. Mal schauen, wie die Nacht wird.



Distanzen:
54 l,. 6:05 h, 2048 hm

Zeiten:
Start in Kirchberg: 9:00 Uhr
Ankunft in Krimml: 17:25 Uhr

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Alpencross 2016, Etappe 2: Kirchberg - Krimml



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