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18.07.2012 erstellt von: Martin Kolb


Alpencross 2012: Etappe 5

Das Frühstück in El Paso gab es erst ab 8 Uhr. Das mussten wir leiderakzeptieren. Trotz Hauptstraße, konnten wir gut schlafen.
Tja, Italien: Der Service ist da morgens bescheiden, nur Kaffee-Automat, einfaches Frühstück.
Kurz nach 9 Uhr geht es los, erstmal kleine Übungen auf der Buckelpiste. Das mußte sein, obwohl es mit schwerem Rucksack schon eine Herausforderung ist.


Es geht weiter nach Molveno, einiges auf an der Strasse entlang. Die Alternativen wären heftig gewesen, das sahen wir tags davor auf Karten der Downhiller.
Der Molveno-See sieht gut aus, schöne Aussicht, ist grün. Wir bleiben aber nicht stehen, fahren direkt weiter, auch wenn wir sehen, daß der FC Bayern München dort ein Trainingslager hat, ist ja eh nur die 2. Mannschaft.
Wir fahren auf Schotterpisten vorbei, entlang dem See, mit kleinen Anstiegen, bekommen nichts geschenkt.
Nach dem See geht es abwärts, wieder nur noch Strasse, leider.
Ab Ponte Arche geht es abgelegen bis Lundo, mit frischem Brunnenwasser. Unsere Flaschen werden erstmal frisch aufgefüllt. Das frische Wasser tat gut.
Dann kommt ein Schotterweg am Berg entlang. Dann kamen Betonplatten mit Rillen, leider steil und steiler. Nur noch schieben, die Füsse tun weh. Oben kamen 4 MTB-Fahrer entgegen, anscheinend Deutsche, wir waren also doch nicht sooo abgelegen gewesen. Erst bei ca. 1140m waren wir oben. Nach einer kleinen Abfahrt sahen wir endlich den Gardasee.
Wir mußten eine schwere Buckelpiste entlang nach unten, viel Geröll und Steine. Dabei taten die Knie weh, vom schieben und aufpassen, daß man nicht umknickt. Natürlich rutschte man gelegentlich auch mal. Schön war es nicht gerade.
Außerdem war es sehr heiß, das Wasser ging langsam zur Neige. Daher fuhren wir direkter nach Riva.

Gegen 16:00 Uhr waren wir am Marktplatz in Riva, diesmal von der anderen Seite reingekommen. Wir machten erstmal Foto, Helmut jubelte vor Glück. Er, natürlich wir auch, hatten es geschafft.
Als Belohnung gab es erstmal Spaghetti am Marktplatz mit kühlen Getränken.
Es ging zum Zimmer, mussten es erstmal suchen, da die Angabe über Google-Maps doch etwas falsch war. Aber nichts hielt uns auf, wir fanden es doch. Leider war es doch nicht so ruhig gelegen, wie gehofft, es ging doch eine Verbindungsstraße durch.
Ich wollte mir das Einzelzimmer gönnen: Es war der Horror. Sehr schmales Gang-Zimmer, das ginge noch, aber in der Nacht war es laut, da im Minutentakt ein Motorrad/Roller vorbeifuhren. Davon abgesehen, war es verdammt heiß, kaum frische Luft.

Am Abend gingen wir erstmal nach Riva rein, Helmut mußte ja Riva gezeigt bekommen, der Strand, die schöne Aussichten …

Leistung: 68 km, 5:37 h, 1299 hm


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